Buchweizen

Buchweizen (Fagopyrum esculens) gehört nicht zu den Getreidearten, sondern zu den Knöterichgewächsen, womit er mit Rhabarber und auch Ampfer verwandt ist. Er stellt wenig Ansprüche an den Boden, ist aber nicht sehr kältetolerant, daher wird er bei uns auch erst nach der Schafskälte Ende Mai gesät.

 

Durch den üppigen und schnellen Wuchs ist Buchweizen in der Lage unerwünschte Beikräuter, wie z.B. Quecke gut zu unterdrücken. Nur die Ernte erweist sich als recht schwierig, da die Pflanzen stets weitere Blütendolden ausbilden und so im grünen Zustand gedroschen werden müssen. Für die Bienen ist er daher eine hervorragende Kultur, da die Buchweizenblüten sie noch im Spätsommer mit Nahrung versorgen. Der Buchweizenhonig ist mit seinem kräftigen und süßen Aroma eine Delikatesse.

Buchweizen muss vor der Verwendung als Speisekorn in speziellen Mühlen geschält werden. Da er keinen Getreidekleber (Gluten) enthält wird er bei bestimmten Diätformen eingesetzt. Darüber hinaus kennt man fast in allen Kulturen Pfannkuchengerichte aus Buchweizenmehl. Bei uns ist weiterhin die Buchweizengrütze als kräftigende und gut verträgliche Mahlzeit bekannt.