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Emmer
Emmer (Triticum dicoccum) gehört
ebenso wie Einkorn kulturhistorisch zu dem ältesten von
Menschen kultivierten Getreiden. Wie fast alle
Getreidearten stammt er aus dem Nahen Osten, wo er auch
heute noch z.T. wild vorkommt. Wir bauen hier den weißen
Sommeremmer an, der bis zu 1,60m hoch werden kann.
Emmer,
Einkorn und Dinkel sind Spelzgetreide, d.h.
beim Dreschen des Kornes verbleibt der Spelz
an den Körnern
und muss erst durch einen weiteren Arbeitsgang in
einer Schälmühle entfernt werden. Dadurch verringert sich
die Ausbeute um etwa 30-40%, was neben dem geringeren
Ertragsniveau (15-25 dt/ha) zu dem höheren Verkaufspreis
beiträgt.
Emmer
bietet viele ernährungsphysiologische Vorteile.
Er ist züchterisch so gut wie gar nicht bearbeitet und enthält
neben doppelt so viel ß-Carotin wie Weizen auch wesentlich
mehr Mineralstoffe und Spurenelemente. Das Mehl
ist kleberreicher als das gewöhnlichen Weizens und lässt
sich hervorragend zu Mürbeteig, Hefegebäck, Waffeln, Pfannkuchen
und besonders auch Nudeln verarbeiten. Die Gebäcke haben
eine leicht dunkle Farbe, einen herzhaften Geschmack
und halten besonders lange frisch.
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